Prüfstand für DsM + SinusMotoren

Universelles Modul für Jedermann zur einfachen und minutenschnellen Funktionsprüfung dieser Motoren

Das Problem…

stillstehende Loks mit Motoren aus der C-Sinus-Familie und keine Elektronikersatzeile vom Originalhersteller?

Diese Motorenbauart (BLDC) hat mehr wie 2 Anschlüsse, nämlich deren 8: 3x für die Stator-Spulen, 3x für die Rotor-Positions-Sensoren und 2x für deren Speisung

Die Anschlüsse erfolgen normalerweise mit einem „Flexprint-Kabel“ in eine Miniaturbuchse auf einer separaten Elektronikschaltung (von uns Treiber genannt, bei Märklin meist kombiniert mit dem Decoder im MM- oder Mfx-Format).

Will sich nun ein mit dieser Motorentechnik ausgerüstetes Triebfahrzeug nicht mehr bewegen, so ist meist unklar, an was es nun liegen kann.

Ist es 

⇒ die Elektronik,

Treiber, Decoder oder eine Kombination davon 

oder „klemmt“ es

⇒ motorseitig,

die Stator-Wicklungen,

die Sensorik,

ein Kabelbruch oder

das Getriebe etc.

So funktioniert die Lösung:

Dieser Prüfstand soll allen Anwendern dieser Motoren schnell und einfach Helfen, dies zu Prüfen. Dazu brauch es keine Digitalsteuerung oder sonstiges Steuerungs-Equipment. 

Achtung: Ein Teil der nachfolgend beschriebenen Handlungen sind ohne den Anschluss an eine Spannungsquelle auszuführen.

Einfach das Motoranschlusskabel (Flexprint) in der Lok von der Elektronik (Verriegelungsbalken lösen) trennen und am Prüfstand (siehe im Bild) mit den Kontakten nach unten feinfühlig, ohne Anwendung von Kraft einfügen und Verriegeln.

 

Sinus-Prüfstand mit angeschlossenem C-Sinusmotor

Nun kann der Test beginnen:

  • Stellen Sie sicher, dass der Hauptschalter HS auf AUS steht
  • Schliessen Sie das dazugehörige Netzteil in der vorgesehenen Buchse an
  • Danach stellen Sie den HS auf EIN
  • Das Aufleuchten des LC-Display zeigt an, dass die Stromversorgung vorhanden ist und es erscheint der Begrüssungstext
  • Mittels des Drehknopfs (Digitalpotentiometer) folgen Sie dem Displaytext und wählen durch Drücken eine der wenigen Einstellung aus.
  • Ein Grossteil der Messungen erfolgt im Hintergrund durch den Mikrokontroller.
  • Eine Anleitung wird mit dem Modul mitgeliefert.
  • Bleibt der Motor im Drehgestell, so kann an den Rädern sehr wohl die Kraft und der Lauf des Motors „gefühlt“ werden. Ein Rollenprüfstand kann natürlich auch wertvolle Dienste leisten.
  • Ist der Motor lose vorhanden (auch DsM, C-Sinus, K-Sinus und SDS) sollte dieser in einer Vorrichtung (Klein-Schraubstock) sorgfältig und sicher fixiert sein!

Sind die Abläufe gemäss der Anleitung gegeben, so ist der Motor „gesund“ und eventuelle Fehler sind jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit  in der Ansteuerung (Treiber, Decoder) zu suchen.

Auch zum Entfernen des Flexprint am Ende des Tests muss die Spannungsquelle oder der Hauptschalter HS ausgeschaltet sein (Eine Erklärung für dieses Prozedere geben wir Ihnen gerne auf Anfrage).

Für C-Sinus-Motoren der ersten Generation, welche über Drahtanschlüsse mit dem Treiber/Decoder (Motorolaformat) angeschlossen sind, gibt es im Zubehör einen Kabeladapter - Flex zu Mini-Pitch-Adapter. Die Anschlussdefinition (auf Verlangen) soll helfen, die richtigen Motoranschlüsse zu „finden“.

Wie komme ich zu einem solchen Prüfstand?

  • Durch käuflichen Erwerb. Zu empfehlen für Reparateure, Servicestellen, Vereine oder Sie haben „eine Menge“ Loks mit diesem Antrieb
  • Sie senden die Lok oder den Motor, Motorblock zu Prüfung an uns. Sie übernehmen die Rücksendekosten + einen Unkostenbeitrag
  • Mieten, das wäre noch eine Möglichkeit, jedoch etwas schwieriger abzuwickeln…()

Ihr Vorschlag ist uns willkommen!

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