Blocksteuerung und Zugsicherheit mit

ACHSZÄHLER

Berührungsfrei, systemneutral, ohne Schienentrennungen

kein oder geringer Eingriff in die Trasse

Produktbeschreibung

Der ist ein systemneutrales Equipment das ACHSZÄHLER aus 3 Modulen besteht: Den 2 Sensoren A/B und dem ZählModul.

Bis zu sechs Funktionen/Auswertungen sind mit diesem System auswertbar. Nämlich:

  • Als Besetztmelder (Gleisfreimelder), der mit dem Einlesen der 1. Achse den Block sperrt bzw. nach dem Auszählen der letzten Achse wieder frei gibt.
  • Die Achszählung (genau genommen eine Radkranzzählung) stellt fest, ob der Zug beim Verlassen eines Blockabschnittes (noch) komplett ist. Der Zähler muss also mit ±-zählen von X-Achsen wieder auf «0» gestellt sein.
  • Als 2-facher RMK (RückMeldeKontakt) zur Einleitung des Brems-/Stop-Vorgangs und/oder vieler anderer Funktionen. Ein AZ-Sensor kann auch ausserhalb dieser Anwendung eingesetzt werden. (eine Alternative ist unser IR-s)
  • Als Messstrecke zwischen den Sensoren zur Ermittlung der realen (massstäblichen) Geschwindigkeit
  • Und als Highlight kann –falls in naher Zukunft eine diesbezüglich erweiterte MoBa-Software zur Verfügung stehen wird – über die Anzahl Achsen eine Zugerkennung möglich werden…! Somit erübrigen sich system- bzw. schienengebundene Lösungen wie MfX, Railcom, etc., die (leider) keine überschneidende Kombination, sprich Kompatibilität zulassen…

Der ACHSZÄHLER wurde von uns schon vor einiger Zeit als Exklusivneuheit für die Modellbahn präsentiert. Die heutigen Möglichkeiten der Miniaturisierung lassen dieses Projekt Realität werden. Die Funktionsweise ist beinahe identisch wie heute bei der Grosstraktion in der Schweiz und bei anderen Länderbahnen. Der AchsZähler ist aus der modernen Fahrweg- und Zugsicherung nicht mehr wegzudenken. Obschon bei der Grosstraktion diese Achszähler/Besetztmelder ein Mehrfaches teurer sind, werden die bisherigen NurBesetztmelder mit Isolierabschnitten wegen deren hohen Unterhaltskosten laufend ersetzt. Im neuen Gotthardbasistunnel (www.bahnonline.ch/wp/2139/applikation-achszahler-mitumux-im-gotthard-basistunnel.htm)  werden über 200 Achszählpunkte installiert sein. Die Zählung der Achsen erfolgt berührungs- und potentialfrei und somit ohne jegliche Unterbrechungen/Isolierungen der Schienen und auch ohne mechanischen Verschleiss. Der Einsatz des AZ kann ab der Spur «N» bis Spur «II» erfolgen. Der Einbau kann jederzeit und ohne gröberen Eingriff in ein bestehendes Trasse vorgenommen werden. Die Montage der Sensoren neben dem Gleis kann in wenigen Minuten erfolgen…

Funktionsweise eines bidirektionalen ACHSZÄHLERs

Fährt eine Lok, ein Wagen oder eine Zugkomposition auf den Sensor A (Fahrrichtung B) oder auf den Sensor B (Fahrrichtung A) wird mit Erkennung der Fahrrichtung jede Achse gezählt, das heisst im Zähler addiert. Mit Erfassen der ersten Achse gilt der Zählblock (=Strecken-/ Halteblock) zwischen den Sensoren A und B als besetzt. Fährt der Zug weiter, werden beim Sensor A (B) die Achsen weiter addiert und beim Sensor B (A), also beim Verlassen des Blocks, werden die Achsen im Zähler subtrahiert. Sobald der Zähler wieder auf «0» steht, das heisst gleich viele Achsen ein- wie ausgezählt sind, gilt die Zugskomposition als komplett und der Block als freigegeben. Fährt ein Zug (als Pendelzug) ganz oder teilweise in einen Achszählblock, bleibt der Zähler auf Sensor A (B) stehen. Mit dem Einlesen der ersten Achse gilt der Block als besetzt. Fährt der Zug nun über den gleichen Sensor aus dem Block, müssen gleich viele Achsen subtrahiert werden, damit der Block freigegeben und der Zähler auf "0" gesetzt werden kann. Um das Ein-/Ausfahren, bzw. eine Richtungsänderung feststellen zu können, sind die Sensoren A/B mit je zwei Tastelementen bestückt. Die Auswertung des superschnellen Additions-/Subtraktionszählers erfolgt im Prinzip über einen potentialfreies Relais im Arbeitsstromkreis (Ruhekontakt), das heisst, wenn der Block als frei gemeldet ist, ist das Relais angezogen. Dies hat den Vorteil, dass bei einem Defekt oder Stromausfall des AZ das Relais „stromlos abfällt“ und der Block automatisch als besetzt gemeldet wird. Die Strecke wird erst freigegeben, nachdem der Zähler auf "0" gesetzt wurde.

Funktionsweise des unidirektionalen ACHSZÄHLERs

Der Unterschied zum vorangegangenen Beschrieb liegt darin, dass im Zählblockbereich eingeschränkte Bewegungsfreiheit gegeben ist. So muss eine Komposition den AZ von A nach B in der gleichen Richtung –auch mit Anhalten– durchfahren. Wenn der AZ wieder auf «0» steht, kann dieser in der Gegenrichtung von B nach A mit den gleichen Bedingungen befahren werden. Die Sensoren A/B sind hierbei mit je einem Tastelement versehen und die Zähleinheit ist entsprechend einfacher aufgebaut. Der AZ kann als Folge davon entsprechend günstiger angeboten werden…

Insgesamt kann diese einfachere Ausführung die Grundfunktionen eines ACHSZÄHLERs vollumfänglich erfüllen, inklusive der Funktion Kopfbahnhof u. Bahnschranke, etc.

Download: AchsZaehler.pdf

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